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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Die Schweizer Banken senken weiterhin die Zinsen auf Sparkonten. Der durchschnittliche Zinssatz ist in den letzten sechs Monaten von 0,18 % auf 0,11 % gefallen. Regionalbanken bieten die besten Konditionen (bis zu 1 %), während Grossbanken und Smartphone-Banken nur minimale oder gar keine Zinsen zahlen. Postfinance zahlt derzeit überhaupt keine Zinsen, und laut einem Vergleich von 85 Schweizer Banken durch Moneyland.ch sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Instituten besonders gross.
Huber+Suhner meldete gemischte Ergebnisse für 2025 mit einem Umsatzrückgang, erzielte jedoch ein Wachstum von 13,7 % beim Auftragseingang. Das Unternehmen verzeichnete eine starke Performance in den Bereichen Rechenzentren, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungstechnologie, wobei das Kommunikationssegment im dritten Quartal starke Auftragseingänge verzeichnete, im vierten Quartal jedoch eine Verlangsamung hinnehmen musste, während das Industriesegment im vierten Quartal sein stärkstes Quartal verzeichnete.
Der Schweizer Maschinenhersteller Schlatter meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 104,4 Millionen Franken (minus 7,8 %) und einen Rückgang des Auftragseingangs um 91,1 Millionen Franken (minus 10,4 %), bedingt durch US-Zölle, Währungseffekte und Kostendruck. Trotz dieser Rückgänge erwartet das Unternehmen ein leicht positives EBIT und schätzt die Marktaussichten für 2026 vorsichtig positiv ein, wobei das Schweißsegment im ersten Halbjahr gut ausgelastet war.
Das Schweizer Gesundheitsunternehmen Galenica erzielte 2023 einen Rekordumsatz von 4,14 Milliarden Schweizer Franken, was einem Wachstum von 5,5 % entspricht und die Ziele des Unternehmens erfüllt. Das Wachstum wurde durch die hohe Nachfrage nach verschreibungspflichtigen Medikamenten, darunter auch Medikamente zur Gewichtsreduktion, sowie durch die Übernahme des Diagnostik-Anbieters Labor Team vorangetrieben. Das Unternehmen rechnet mit einem Anstieg des Betriebsgewinns um 10 bis 12 % und behält seinen positiven Ausblick bei, wobei die Aktien als sichere Anlage gelten.
Nach der Verhängung von Zöllen auf Indien durch Präsident Trump hat China indischen Exporteuren Hilfe angeboten, um ihnen den Zugang zum chinesischen Markt zu erleichtern. Indiens Exporte nach China sind in letzter Zeit stark angestiegen, vor allem aufgrund von Meeresprodukten und Elektronik, da sich die bilateralen Beziehungen verbessern und Neu-Delhi eine Diversifizierungsstrategie umsetzt, um den Auswirkungen der US-Zölle entgegenzuwirken. Während die indischen Exporte in die USA unter dem 50-prozentigen Zollregime nur geringfügig zurückgingen, bemüht sich das Land aktiv um neue Handelspartnerschaften.
Der kanadische Premierminister Mark Carney forderte in seiner Rede in Davos mittelgroße Länder dazu auf, eine neue Weltordnung zu schaffen, um das von den USA dominierte System zu ersetzen, und betonte dabei die Notwendigkeit politischer Entschlossenheit, um protektionistische Tendenzen zu überwinden. Der Artikel analysiert Kanadas bisherige Versuche, den Handel durch Abkommen mit der EU und dem CPTPP zu diversifizieren, und hebt hervor, wie geografische und politische Zwänge trotz Carneys diplomatischer Bemühungen gegenüber China und anhaltender Herausforderungen mit Großbritannien und den WTO-Reformen weiterhin den Fortschritt einschränken.
Das Zollabkommen zwischen Taiwan und den USA soll die Geschäftsbeziehungen stärken und neue Möglichkeiten für die Lieferkette der taiwanesischen Technologiebranche eröffnen. Experten sagen, dass das Abkommen Taiwan dabei helfen wird, seine Industrien zu diversifizieren und den Unternehmen die dringend benötigte Sicherheit zu geben. Das Abkommen wurde als „solider” Pakt beschrieben, der unter schwierigen Umständen erzielt wurde, wobei trotz der anhaltenden regionalen Spannungen mit China positive wirtschaftliche Aussichten für Taiwan prognostiziert werden.
Die USA haben einen Fonds eingerichtet, um nach dem Sturz von Nicolas Maduro alle venezolanischen Öleinnahmen zu kontrollieren. Präsident Trump überwacht die Freigabe der Mittel aus Ölverkäufen, die auf von den USA kontrollierten Konten gehalten werden. Venezuela hat aus den ersten Verkäufen 300 Millionen Dollar erhalten, deren Erlös zur Stützung der Währung Bolivar verwendet werden soll. Große Rohstoffhändler wie Chevron, Vitol und Trafigura bemühen sich um Geschäfte mit venezolanischem Öl.
Deutsche Automobilaktien, insbesondere Volkswagen, führten die Markterholung an, nachdem Trump seine drohenden Zölle gegen europäische Länder zurückgenommen hatte. Der DAX-Index stieg um 1,2 %, da Automobilaktien um bis zu 5,5 % zulegten, wobei Volkswagen sowohl von der Rücknahme der Zölle als auch von einem unerwartet starken Mittelzufluss von 6 Mrd. Euro im Jahr 2025 profitierte. Obwohl die deutsche Automobilindustrie mit sinkenden Gewinnen und dem Übergang zur Elektromobilität vor Herausforderungen steht, stellen Experten fest, dass der Sektor „große Probleme, aber keine Krise” hat, da die Unternehmen weiterhin profitabel sind und Dividenden ausschütten.
Amin Nasser, CEO von Saudi Aramco, wies Prognosen einer massiven Ölschwemme als „stark übertrieben” zurück und verwies dabei auf die niedrigen globalen Ölvorräte und die schwindenden Reservekapazitäten. Die IEA hob zwar ihre Schätzung für das Wachstum der Ölnachfrage bis 2026 an, stellte jedoch fest, dass der Markt weiterhin überversorgt ist. Die OPEC geht davon aus, dass sich der Markt aufgrund des robusten Nachfragewachstums ausgleichen wird, was im Gegensatz zu den Prognosen der Analysten steht, die für 2026 Preise unter 60 US-Dollar pro Barrel erwarten.

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